Sportanlage

Die Geschichte unserer Germania

Kategorie: Der Verein
Veröffentlicht am Freitag, 25 März 2011

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Mit der Gründung des SV Germania Salchendorf im Juli 1910 durch 15 Jugendliche und junge Männer zwischen 15 und 20 Jahren erreichte der Fußballsport auch das Obere Johannland, begleitet von leichtathletischen Aktivitäten. Noch vor 1920 konnte ein Spielfeld – zunächst noch bescheiden dimensioniert – auf dem Wüstefeld angelegt werden, und zwischen 1919 und 1924 nahm der junge Verein am Spielbetrieb der C-Klasse des Westdeutschen Fußballverbands teil. Doch dann folgte ein Wechsel zum Spielbetrieb der Deutschen Jugendkraft (DJK) als konfessionell gebundenem Sportverband, und zumindest ab 1930 kämpften die Spieler in der Gauklasse im Bereich Sieg-Heller als höchster Spielklasse dieser katholischen Organisation. Aus den frühen Jahren liegen freilich kaum Ergebnisse oder gar Tabellen vor, während die Presse zumindest seit den 1920er Jahren dem höherklassigen Fußball ihre Aufmerksamkeit widmete. 1933 stand der Rückwechsel in den Westdeutschen Fußballverband an, verbunden jedoch mit einem Neubeginn in der 3. Kreisklasse.

Nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs 1946/47 pendelte die Mannschaft zwischen 1948/49 und 1953/54 zwischen der 1. und der 2. Kreisklasse, etablierte sich anschließend bis 1959/60 in der oberen der beiden Klassen. Erst seit den frühen 1960er Jahren gelang der Aufbau einer kontinuierlichen Jugendarbeit, die immer wieder beachtliche Erfolge brachte. Dennoch folgte als Tiefpunkt 1965/66 sogar der Sturz in die 3. Kreisklasse, bevor fünf Jahre später wieder die erste Kreisklasse erreicht werden konnte. Auch die sportliche Infrastruktur verbesserte sich 1974 mit der Übergabe einer Flutlichtanlage und dem Bau eines Aufenthaltsgebäudes sowie eines Gerätehauses, doch bis Errichtung des Umkleidegebäudes musste bis 1978 gewartet werden. Die zwischenzeitliche Fertigstellung der Johannlandhalle 1976 (Renovierung 2008) erweiterte das Betätigungsspektrum um Tischtennis, Gymnastik und Tennis, später erweitert um Badminton, was den Verein bei wachsender Mitgliederzahl auf eine breitere Basis stellte, wenngleich die Fußballabteilung dominant blieb. Die erstmalige Teilnahme am Spielbetrieb der Bezirksliga blieb 1985/86 allerdings noch eine Episode, doch nach der ersten Erweiterung des Sportheims 1990 gelang 1991/92 der ersehnte Sprung in die Bezirksliga, wo sich das Team nunmehr etablieren konnte. Nach längeren Anlaufproblemen errang die Frauenmannschaft 1999/2000 sogar den Meistertitel in der Bezirksliga, welchen die Männer erst ein Jahr später auf der Habenseite verbuchen konnten. Die Eröffnung des umgebauten und erweiterten Sportheims 2004 sowie die Fertigstellung des lange gewünschten Kunstrasenplatzes nach weiteren zwei Jahren erhöhten selbstverständlich die Attraktivität des Vereins. Sowohl Männer als auch Frauen schafften schließlich am Ende der Saison 2008/09 den Aufstieg in die Landesliga, und auf ein erfreuliches erstes Jahr folgt zumindest bei den Männern eine schwierigere zweite Saison.

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Ausgesprochen erfolgreich entwickelte sich die Tischtennisabteilung, welche zahlreiche Titelgewinne, sei es im Einzel, im Doppel oder als Mannschaft verbuchen konnte. Beim Badminton ist ein stetiges Auf und Ab zu verzeichnen, während das Angebot der Gymnastikabteilung sich hoher und steigender Nachfrage erfreut, zumal seit 2005 zertifizierte Kurse angeboten werden können.

Doch ohne den ehrenamtlichen Einsatz vieler Helfer und das immense  Engagement etlicher aktueller und früherer Mitglieder bei den Bauvorhaben und im laufenden Sportbetrieb wäre es nicht zu dieser Erfolgsbilanz gekommen. Auch die beiden Fördervereine trugen das ihrige bei.

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