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"Platz 5 wäre Riesen-Leistung"

Kategorie: Der Verein
Veröffentlicht am Montag, 07 August 2017
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Foto: v.l.: Trainer Thomas Scherzer, Jan Henrichs (rechte Seite defensiv, offensiv), Ahimana Niyonsenga (defensiv flexibel), Sven Houck (6er), Alex Jäppche (zentral defensiv), Felix Hartmann (Sturm)
 
Fünf Neuzugänge am Wüstefeld - Mittelfristiges Ziel: Eigene Jugend in 1. Mannschaft integrieren
 
Salchendorf. Einen respektablen fünften Platz belegte unsere Germania in der vergangenen Bezirksliga-Saison. 56 Punkte und 80:54-Tore standen nach 30 Partien für die Truppe von Trainer Thomas Scherzer zu Buche. "Platz fünf bestätigen wäre eine Riesen-Leistung", sagt der Übungsleiter, der seit September 2015 für die 1. Welle arbeitet. Der Wilgersdorfer erwartet eine recht ausgeglichene Runde und möchte bevorzugt auf eine 4-4-2-Taktik setzen, aber auch eine 4-2-3-1-Spielweise sei vorsteller. Man müsse da "flexibel von Spiel zu Spiel" agieren.
 
Verstärken konnte sich die Germania zur neuen Runde mit gleich fünf Neuzugängen. Jan Henrichs (eigene 2. Mannschaft, rechte Seite defensiv, offensiv), Ahimana Niyonsenga (FC Kreuztal, defensiv flexibel), Sven Houck (SG Betzdorf, 6er), Alex Jäppche (SG Hickengrund, zentral defensiv), Felix Hartmann (eigene A-Jugend, Sturm) sollen dabei helfen, dass die Jungs vom Wüstefeld auch 2017/18 im oberen Tabellendrittel eine Rolle spielen.
 
Bei Houck setzt Scherzer auf dessen Erfahrung (Einsätze in der Verbands- und Bezirksliga) sowie seine Robustheit im Zweikampfverhalten, die sich der erst 19-jährige Niyonsenga erst noch aneignen müsse. Gerade im Kopfballspiel weiß Jäppche zu überzeugen, Henrichs sei sehr willenstark und der junge Felix Hartmann beeindrucke durch seinen direkten Zug zum Tor. Nicht mehr für die Germania werden Alexander Spies (Sportinvalide), Sebastian Reineck (Karriereende) und Mohamed Houta (pausiert) auflaufen.
 
Die Stärke seines Teams liege eindeutig in der "Ausgegeglichenheit", was sich auch darin zeigte, dass man in der letzten Spielzeit die zweitmeisten Tore in der Liga schoss und gleich vier Akteure zweistellig einnetzten. "Viele können bei uns die Tore schießen", so Scherzer. Dadurch werde die Elf unberechnenbarer für die Gegner. Verbessern will er die Defensivarbeit. Die Vorbereitung sei von der Beteiligung "ganz ok" verlaufen, auch wenn er beim Germanen-Cup gerne etwas mehr als den fünften Platz erreicht hätte.
 
Insgesamt sieht der Coach den Verein mit seinen drei Senioren-Mannschaften aufgestellt. Zudem sei ein "sehr gutes Umfeld" vorhanden und viele Hände würden bei den Aktivitäten des Vereins anpacken. "Die Jugend muss das Pfand von Germania sein", anders funktioniert das dauerhaft gar nicht, ist sich der einstige Sportfreunde Siegen-Abwehrrecke sicher. Daher müsse auch er darauf Wert legen, junge Leute aus der eigenen Jugend in der 1. Mannschaft zu integrieren.
 
Meisterschaftsfavoriten sind für Scherzer der VSV Wenden und der SV Ottfingen. Dazu könne sich zudem eine Überraschungsmannschaft gesellen.

copyright © 2017  SV Germania Salchendorf 1910 e.V.

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